Diese Idee haben natürlich nicht nur wir gehabt und daher haben wir mit entsprechendem Verkehrsaufkommen gerechnet. Gegen 22:00 Uhr haben wir uns auf den Weg gemacht. Die Verkehrsmeldungen zeigten zu dieser Uhrzeit nur lächerliche 63 km Stau in ganz Sao Paulo an. An einem gewöhnlichen Vormittag sind mehr als 100 km Stau nichts Außergewöhnliches. Der erste kleine Stau war schnell umfahren (eine Vielzahl von Brasilianern besitzt kein Navi und daher fährt ein Großteil der Fahrer direkt in den Stau um dort zu verharren, anstatt sich eine Alternativroute planen zu lassen) und ließ uns Gutes hoffen. Damit hatte es sich jedoch sehr bald. Um 04:30 Uhr sind wir an unserem Hotel auf der Ilahbela angekommen. Von unserer Haustür bis dorthin sind es 211 km ....
Die Insel selber ist wunderschön. Es gibt atemberaubende Wasserfälle
inmitten des Regenwaldes und kleine Strände, welche entweder nur mit dem
Geländewagen oder über das Meer per Boot zu erreichen sind. Dazu gibt es
frische Luft, Cocktails, gutes Essen und jede Menge Moskitos, die einen blutig stechen.
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