Wir haben uns ein kleines Hotel mit wunderschönem Talblick ausgesucht und anschließend ins Grüne begeben. Im Horto Florestal kann man bis zu 20 km weit wandern oder Fahrradfahren und wird dabei nicht allzu oft dieselbe Strecke zweimal kreuzen. Am Abend haben wir uns von der deutschen Beschreibung in der Speisekarte blenden lassen und Bratwurst mit Kartoffelsalat und Sauerkraut bestellt. Leider schmeckte es wie "Oma unter dem Arm" und vermittelt den Brasilianern einen völlig falschen Eindruck der deutschen Küche. Dennoch haben wir uns ein wenig wie in Europa gefühlt. Es gibt richtiges Leben in der Straße, die Häuser sind in gewisser Weise schön gebaut und es gibt Crêpes an jeder Ecke.
Es bleibt zu hoffen, dass das Stadtbild aufgrund der wachsenden Popularität des Ortes nicht demselben blinden Bauboom zum Opfer fällt, wie dies in Sao Paulo der Fall ist. Allerdings gibt es zu viele Anzeichen die genau das Gegenteil erwarten lassen. Irgendwie bekommt man den Eindruck, dass vielen Einheimischen die Schönheit der Natur komplett egal ist, viel wichtiger sind Show und Shine...
| Ortseingang von Campos do Jordao |
| Im Stadtzentrum, fehlt nur noch ein Glühweinstand |
| Wunderschöne Landschaft, leider nicht mehr viel von übrig... (s.u.) |
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